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Bausparen oder Bitcoin?

Die Antwort auf die Frage nach dem bestmöglichen Vermögensaufbau bewegt sich in Produkten ausgedrückt ungefähr zwischen Bargeld, Bausparen oder Bitcoin. Also dem Sparen ohne Zins, sparen fürs Bauen oder zocken mit Bitcoins. Wie man ohne Zins, also nicht spart, das wissen wir schon: Geld unters Kopfkissen. Für den „großen Rubel“ rennen einem zurzeit Internet- und Techno-Nerds die Bude ein mit Kryptogeld wie Bitcoin. Da ist was dran. Aber was?!

Okay, wir wissen, dass der sichere, für Sparer und Geldverwalter risikolose Zins gegen Null tendiert. Oder unter Null – bekanntlich verlangen die ersten Banken „Strafzins“ fürs Geldhüten. Aktien? Merke: Mit Aktien kennen sich die meisten Menschen umso schlechter aus, je öfter sie laut darüber sprechen und angeblich „totsichere Geheimtipps“ versprechen, gegen Geld natürlich, gell?

Wer auf Nummer sicher gehen will und bauspart, sollte wissen: Bausparen lohnt, wenn in Niedrigzinsphasen eingezahlt und in Zeiten hoher Zinsen der Baukredit gebraucht wird. Nullniedrigere Bausparzinsen auf das Guthaben sind derzeit garantiert, so viel ist sicher.

 

Bank, Schweiz, teuer

Also statt Bausparen die Börse. Börsentipps bekommen Sie etwa über teure Börsenbriefe oder deren kostenlose Versionen – die Sie dann im Rahmen eines Services für überteuerte Depots bei einer Bank bezahlen. Womit fangen wir an? Mit Bitcoins oder bösen Banken? Fangen wir mit einem schweizerischen Bankdepot an. Der Finanzanalytiker Volker Looman erzählt in der „F.A.Z.“ aktuell eine kleine, teure Anlegergeschichte.

Hier die Kurzversion: Eine vermögende Witwe hat vor fünf Jahren 3,6 Millionen Euro geerbt. Alles Aktien, die in seit 2012 jährlich 8 Prozent Plus gemacht haben. Das war die Rendite vor Kosten. Und eigentlich müssten auf dem Depot heute unterm Strich 4,4 Millionen Euro stehen. Müssten. Auf dem Weg der vergangenen fünf Jahre hat die Bank die Frau mit 800.000 Euro Provisionen, Kosten und Gebühren zur Ader gelassen. Das Geld liegt in der Schweiz. Warum? Kommen die Russen morgen?

 

Vorsicht Versicherungsmantel – Aktien frieren nicht 🙂 

Das Hauptargument der schweizerischen Bänker war es, die „eigenen“ Vermögensgegenstände der Dame in eine „eigene“ Kapitalanlage zu packen, etwa nach dem Motto: Hüllen Sie ihre Anlagen in einen Steuern sparenden Versicherungsmantel. Das Ganze soll dem Anleger sagen, er hätte sozusagen ein physisches Eigentum an seinen Aktien – eigentlich hat er, genauer die Dame, schnöde Aktien. Und eine Daimler-Aktie ist so gut wie eine Daimler-Aktie. Die muss man, frau auch, nicht in eine „eigene“ Versicherungspolice packen (außer, die Bank muss Provisionen schinden).

Merke: Wer Aktien hat, der kann sie auch in Deutschland verwahren. Kostengünstig organisiert über eine weniger geldgeile, weil Online-Depotbank. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Anlagetipps im Eigentlichen braucht unsere Millionärin auch keine. Ihre Millionen sind über Jahrzehnte langsam angewachsen und sie wird Teile davon weiter langsam verzehren und den Rest später vererben.

Vorgenanntes gilt nicht nur für 3 Millionen, sondern auch für Vermögen von 300.000 Euro und „nur“ 30.000 Euro. Ein Versicherungsmantel à la Schweiz oder Liechtenstein oder Luxemburg macht nur Kosten – und frisst die Steuervorteile der Versicherung auf.

Und nun? Wir hatten eben oben behandelt die Themen: Bank, Bausparen. Noch offen: Bitcoins!

 

Marcus Jurowski - Geschaeftsfuehrer - CAPRI Capital ReInvest GmbH

 

“Besser Investieren statt
Sparen oder Spekulieren”
Marcus Jurowski, Geschäftsführer / Gründer der CAPRI

 

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Bitcoins sind Zahlungsmittel – keine Sparmittel

Oft werden wir bei CAPRI gefragt, ob wir Bitcoins oder andere Kryptowährungen als Anlage empfehlen. Merke das Wort „Währung“. Lautet eine Währung anders als Euro, dann besteht hier immer eine Wechselrisiko – eben das Währungsrisiko. Euro und US-Dollar sind in den vergangenen zehn Jahren immer mal wieder und langsam und damit zeitlich überschaubar um 10-15 Prozent „gesprungen“ – mal hoch, mal runter. Mal war der Dollar besser, stärker als der Euro. Derzeit ist es recht stabil umgekehrt. Ein US-Dollar kostet aktuell 85 Eurocent, genau so viel wie das Schweizer Fränkli. Also: Keine Aufregung bitte um Euro, Dollar oder Schweizer Franken.

Der Bitcoin dagegen ist ein heißes Eisen! Zwar ist das kryptische Geld von 2014 (1 Bitcoin = 1.000 US-Dollar) bis heute verfünffacht (6.000 US-Dollar). Aber unterwegs ist die Währung gelegentlich hektisch um 30-50 Prozent rauf und runter gesprungen. Bitcoins sind Zickengeld für Zocker. Als Spielgeld spannend, für Sparer, die ernsthaft mit Bitcoins Vermögen aufbauen wollen: toxisch gefährlich.

Dabei sind kryptische Währungen, seriös behandelt, nicht anderes als ein neues Zahlungsmittel. NICHT Sparmittel oder Spekulationsgegenstand. Und dabei sollte es für Anleger auch bleiben. Also: Riskieren Sie ruhig mal 1.000 Euro Spielgeld (die aber auch aus Ihrer Spaß- und Spielgeld-Kasse kommen sollten) und zocken Sie Bitcoins. Ihr Vermögen ab 1.001 Euro bauen Sie besser mit sicheren Währungen wie Euro, Dollars und Aktien auf. Wann Sie welche Euro warum wie viel und warum wohin tun sollten, das sortieren wir bei CAPRI für Sie. Versprochen. Darauf ein Bit!

Sicher sind zwar ein paar offene Frage geklärt, aber sicher auch neue entstanden?

 

Ihr Fabian Schuster

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