Brexit – und nun, was ist mit meinem Geld?

Grafik des Dimensional World Equity Funds

Brexit – und nun, was ist mit meinem Geld?

Inzwischen ist es mehr als drei Monate her, dass die Briten in einem Referendum für den Brexit gestimmt haben. Aus diesem zeitlichen Abstand heraus wollen wir heute einmal betrachten, was der Austritt Britanniens aus der Europäischen Union für Ihr Geld bedeutet.

 

Am Tag nach dem Referendum, es war der 24. Juni, war klar, dass vor allem britische Banken und Versicherer demnächst irgendwann sozusagen ohne die EU dastehen. Bisher innerhalb dieser Staatengemeinschaft harmonisierte Regeln etwa für den Kapitalverkehr würden der britischen Finanzindustrie das Leben und die Geschäfte schwieriger machen.
All die erwarteten Schwierigkeiten der britischen Unternehmen wegen des Brexit können Anleger umgehen. Indem sie schlicht und einfach außerhalb Britanniens ihre Geschäfte machen, seien es große Deals oder auch kleine Kapitalanlagen des Privatanlegers. Das Problem ist allerdings, wenn man das große Ganze der europäischen Finanzmärkte betrachtet, dass Britannien Europas wichtigster Finanzplatz ist. Dies trifft vor allem auf London und „die City“ zu, der Börse und dem Börsenviertel der britischen Metropole.

Und weil „die City“ wichtig ist, deswegen erwarteten die Börsianer nach dem Referendum im Juni, dass Britannien sich sozusagen aus dem EU-Finanzgeflecht ausklingt. Die Kurse der Banken und Versicherer fielen zum Teil um 20 oder gar 30 Prozent gegenüber den Notierungen vor dem Brexit. Die „Washington Post“ schrieb, der Brexit habe „das Risiko einer weltweiten Rezession erhöht“ und die Finanzmärkte „in einen Abwärtsstrudel gestürzt“. Die britische „Financial Times“ befürchtete eine kommende „globale Krise“.

 

Bleiben Sie entspannt

 

Die weltweiten Finanzmärkte funktionierten weiterhin normal, schreibt das Finanzhaus Dimensional Funds aktuell: Der FTSE 100, Britanniens wichtigster Aktienindex, erreichte wenige Wochen nach dem Brexit-Votum ein Elf-Monats-Hoch. Mitte Juli verzeichneten der US-Börsenindex S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average Höchststände. Auch die Aktien in Europa und Asien legten nach anfänglichen Kurseinbrüchen unmittelbar nach dem Referendum wieder zu.
Auch wenn die Börsen anschließend etwas nervös auf und ab gingen, „waren diese Schwankungen nicht außergewöhnlich hoch“, sagt Dimensional Funds.

Bleiben Sie entspannt. Das Leben geht weiter. Auch für Ihr Geld. Was sollten Sie tun? Schauen Sie sich Ihr Vermögen an, egal ob klein oder groß. Teilen Sie es in drei etwa gleich große Stücke: Aktien, Anleihen und Immobilien. Streuen und mischen Sie ihr Geld auf möglichst viele Anlagen. Gut, das eben klang jetzt einfach. Ein bisschen genauerer Input fehlt noch: Welches Geld von Ihnen wo am besten, effektivsten und sichersten arbeitet, so dass Sie weiter ruhig schlafen können, das sagen Ihnen Marcus Jurowski, Fabian Schuster und das Beraterteam der CAPRI CONSULT.

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