Vermögensaufbau - Sparen - Investment - Zinsen -

Vermögensaufbau: Starten oder warten?

Der eine Sparer, Hans im Glück, spart jeden Monat 100 Euro und bekommt dafür 4% Zins. Das ist – wie sich später herausstellt – das „zweitbeste“ Angebot. Der andere Sparer ist erst einmal kein Sparer; er heißt Sven Skeptiker. Der skeptische Sven ist ein Sucher und sucht drei Jahre lang nach der besseren Alternative zum Vermögensaufbau. Nach diesen drei Jahren wird er fündig und spart noch 27 Jahre lang – drei Jahre sind ja schon weg – jeden Monat 100 Euro für 5% Zins.

Wer hat am Ende mehr Geld?
Hans im Glück, der früher spart? Oder doch Sven, der Skeptiker, der „rentabler“ spart? Auflösung folgt.

Viel Ahnung, wenig Action

Kürzlich hielt ich mal wieder vor jungen Akademikern einen Vortrag, der sich mit der Wissenschaft um den Vermögensaufbau befasste. Wohlgemerkt; es handelte sich dabei um einen Fachvortrag, nicht um einen Rat für Kunden, die Vermögen aufbauen wollen. Mein Publikum konnte an diesem Abend mit gutem Fachwissen zum Vermögensaufbau, mit Fonds zum Beispiel, aufwarten.

Ich war beeindruckt. Sodann fragte ich, wer von den Anwesenden, immerhin Uniabsolventen mit gutem Einkommen, denn schon 100 (oder 200 oder 300 Euro) spart jeden Monat – exakt in die Fonds, zu denen die Leute mir(!) Vorträge hielten in der Diskussion? Die wenigsten sparen bisher, so kamen die offenen, ehrlichen Antworten aus dem Publikum. Die meisten „suchen noch“ nach der „besten“ Sparform.


Gewusst wie versus gewusst wann

Wo ist der Unterschied zwischen Fachvortrag und gutem Spar-Rat? Der Unterschied ist einerseits Fachwissen, gewusst wie. Andererseits das Handeln: gewusst wann mit dem Sparen anzufangen.

Fachliche Ahnung haben zur Spartechnik, pardon, zu Kapitalanlageprozessen ist gut zu wissen. Das Andere heißt machen, am besten sofort Geld anlegen! In der Sache ging es bei meinem Vortrag um Kosten und Renditen von Indexfonds, so genannte ETFs, oder Dimensional Fonds (hier erklärt). Solches Wissen hilft, mit weniger Geld, weniger Kosten zugleich mehr Rendite zu bekommen. Fachkram für Spezialisten. Gleichwohl gibt es Leute, die nach „dem Besten“ am Sparmarkt suchen, aber so lange nix tun, nix sparen.


Starten statt warten. Schnell, schnell…

Kommen wir zurück, zu Hans im Glück. Er spart 30 Jahre Jahre lang für lächerliche 4% jeden Monat 200 Euro. Daraus werden am Ende 68.600 Euro (im Folgenden gerundete Zahlen):

30 Jahre mit weniger Rendite (4% p.a.) sparen
Einzahlung: 72.000 €  (200 € x 360 Monate)

Endkapital: 138.000 €

Sven, der Skeptiker hat drei Jahre gewartet und spart ebenfalls 200 Euro, für 5% Zins, aber nur noch 27 statt 30 Jahre. Macht am Ende 135.000 Euro. 3000 Euro weniger als bei Hans im Glück.

27 Jahre mit 1% mehr Rendite (5% p.a.) sparen

Einzahlung: 64.800 €  (200 € x 324 Monate)

Endkapital: 135.000 €

Was hat Sven, der Skeptiker, nun gewonnen? Nix. Drei Jahre Stress auf der Suche nach dem “weltbesten” Investment und doch 3.000 Euro weniger im Sack!

Aus 200 Euro mach 239 Euro

Nachrichtlich: Was wäre, wenn Sven am Ende doch nur 4% Rendite schafft, weil er nichts „Besseres“ gefunden hat und trotzdem nach 27 (statt 30) Sparjahren das gleiche Endkapital wie Hans im Glück erreichen möchte?
27 Jahre mit 1% mehr Rendite (5% p.a.) sparen

Einzahlung: 64.800 €  (200 € x 324 Monate)

Endkapital: 138.000 €

Sparrate (war gesucht): 239 €
Kein Problem: Sven muss nur statt 200 mit 239 Euro einsteigen. Hat sich das gelohnt? Später sparen: bringt nix. 

Und Sie? Was wäre, wenn Sie als Laie zu diesem ganzen Spar-technik-kapital-anlage-prozess-kram-Dingsda gar nichts wissen müssten? Was wäre, wenn Sie nur eine anständige Spardose für später brauchten und sich guten Gewissens auf Ihren Berater, vielleicht auf uns bei CAPRI, verlassen brauchten? Sagen wir 30 Jahre sparen (Ihr Ding) bei 5% Zins (unser Ding): macht 163.000 Euro.


30 Jahre mit guter Rendite (5% p.a.) sparen

Sparsumme: 72.000 €  (200 € x 360 Monate)

Endkapital: 163.000 €

5% ?!?! Ja. Natürlich nicht als „Zins“, so etwas gibt es vorläufig nicht mehr. Aber
5% Rendite (Anlageergebnis), dass kann klappen. Zum Bsp. mit Indexfonds oder geprüften Anlageimmobilien.

PS. Das mit dem früher sparen können wir Ihnen nicht abnehmen. Sorry.

Rufen Sie mal an 🙂 

Ihr Fabian Schuster

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